Klassische Homöopathie

Die klassische Homöopathie geht auf den deutschen Arzt Samuel Hahnemann der dies in seinen Schriften ab dem Jahre 1796 darlegte. Die homöopatische Medizin wird in diesen Schriften als Organon dargelegt. Hahnemann gilt somit als der erste Homöopath. Die homöopathische Wirkung seiner Mittel testete er an sich selbst aus. In einem seiner bekannten Selbstversuche prüfte er eines seiner Prinzipien und nahm als gesunder Mensch Chinarinde ein, der eine Heilwirkung gegen Malaria zugerechnet wurde. Die auftretenden Symptome waren denen einer wirklichen Malaria ähnlich was Hahnemann als Homöopath zu dem Schluss des Ähnlichkeitsprinzips kommen ließ. Homöopathen schwören seither auf dieses Prinzip. Die homöopathische Lehre wurde mit dem Aufkommen des Penicillins und von Antibiotika und den Lehren des Robert Koch im 19. Jahrhundert verdrängt, erlebten aber Anfang des 20. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten von Amerika eine Renaissance.

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Die klassische Homöopathie wurde wieder entdeckt und in allen Ländern der Erde gründeten sich homöopathische Gesellschaften und homöopathische Praxen. Heutzutage sind Homöopathen besonders in Indien und Nordamerika für viele Patienten eine Alternative zur klassischen Medizin. Ein Homöopath unterliegt bei der Herstellung seiner Arzneien keinem Arzneimittelgesetz, da die Wirkstoffe in den Globuli nicht nachgewiesen werden können.

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