Homöopathie
In der Homöopathie wird eine Krankheit mit den eigenen Waffen bekämpft. Das heißt, dass die Homöopathie auf dem Ähnlichkeitsprinzip beruhende Wirkstoffe in kleinsten Mengen potenziert, bis diese nicht mehr wissenschaftlich nachweisbar sind. Die Homoepathie extrahiert zum Beispiel den Wirkstoff des wilden Jasmins, der in größeren Mengen zu Fieber und Mattheit führt, um eine Grippe zu heilen, die die gleichen Symptome aufweist. Ein Heilmittel gilt als homöopathisch, wenn eben nach diesem Ähnlichkeitsprinzip vorgegangen wird. Die Ähnlichkeitsregel ist eines der drei Grundprinzipien der Homöopathie. Daneben gelten für die Homoöpathie auch eine ausführliche Anamnese, das heißt eine ausführliche Aufzeichnung des Krankheitsbildes und die Arzneimittelprüfung am Gesunden als oberste Prinzipien. Erst nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Kranken wird ein homöopathisch hergestelltes Mittel verabreicht.

Die Homoeopathie nennt die Herstellung der individuellen Arzneimittel “Potenzieren”. Die Arznei wird dabei homöopathisch in einem Ritual hergestellt. Das Potenzieren erfolgt in der Homoöpathie durch das schrittweise verdünnen der Ausgangssubstanz, z.B. des wilden Jasmin mit Alkohol und Wasser und dem so genannten Verreiben mit Milchzucker. Die Darreichung einer als homöopathisch bezeichneten Medizin erfolgt meist in Form so genannter Globuli, das heißt kleinen Kügelchen. In der Homöopathie werden diese meist aus einer Mischung aus Rohrzucker und Stärkemehl hergestellt.